Maries Adventskalender | Tag 23

OMG! Einmal noch schlafen, dann ist’s endlich wieder so weit. Damit der 23. Dezember möglichst schnell vergeht, kommt hier das 23. Türchen und der Hashtag #CrashCompilation.

Alonso & Gutierrez – Australien

In einer Formel-1-Saison gibt es naturgemäß spannende und weniger spannende Rennen. Der Saisonauftakt 2016 beinhaltete bereits jede Menge davon. Die Mercedes-Piloten mussten sich nach dem Start an den Ferraris vorbeikämpfen. Für den Höhepunkt sorgten jedoch Fernando Alonso und Esteban Gutierrez in Runde 17. Der Spanier wollte am Haas des Mexikaners vorbei – und krachte darauhin in dessen Heck. Nachdem er die Mauer touchiert hatte, überschlug er sich ins Kiesbett.

Ein Häufchen blieb am Ende vom McLaren über, Alonso konnte sich sogar noch selbstständig aus dem Wrack befreien. Allerdings erlitt der Doppelweltmeister einige Rippenbrüche, er bekam keine Starterlaubnis für das zweite Saisonrennen in Bahrain. Erst in China beim dritten Lauf stieg er wieder in den MP4-31, allerdings fuhr er auch dort noch unter Schmerzen.

 

Magnussen – Belgien

Die gefürchtetste Kurve im Formel-1-Kalender? Womöglich noch immer die legendäre Eau Rouge in Spa-Francorchamps. In dieser Saison wurde die steil bergauf steigende Kurve dem Dänen Kevin Magnussen zum Verhängnis. Er verlor am Kurvenausgang die Kontrolle über seinen Renault und schlitterte geradeaus in die Leitplanke. Auch in diesem Fall wurde der Pilot nicht verletzt. Jedoch hatte Magnussen auch sehr viel Glück: „Die Radaufhängung hat sich ins Cockpit gebohrt. Sie hat meinen Fuß knapp verpasst, aber das Gaspedal voll getroffen. Und da war ja kurz vorher noch mein Fuß drauf“, erklärte er später.

Magnussen hatte bereits in Malaysia ein haariges Erlebnis im Renault: In der Boxengasse fing der gelbe Renner plötzlich Feuer. Der 24-Jährige konnte sich in Windeseile befreien und blieb auch dabei unverletzt. Seine Schutzengel dürfte er für 2016 aufgebraucht haben.

 

Räikkönen – Brasilien

Kimi Räikkönen gilt eigentlich als ein Fahrer, der mit sehr viel Gefühl, Übersicht und schneller Reaktionszeit agiert. Allerdings unterliefen auch dem „Iceman“ in den vergangenen Jahren immer wieder folgenschwere Fehler (Österreich 2015, Silverstone 2014). Auch 2016 würde der älteste Fahrer im Feld nicht verschont bleiben. Beim Regenrennen in Interlagos krachte das Aquaplaning-Opfer auf der Start-Ziel-Geraden in die Mauer. Das Problem: Für die Hinterherfahrenden war der rote Ferrari, der quer auf der Strecke zum Stillstand kam, kaum ersichtlich. Esteban Ocon hätte Räikkönen im Blindflug fast abgeschossen. Passiert ist auch in diesem Fall zum Glück nichts.

 

Ericsson – Thailand

Nein, in Thailand fährt die Formel 1 (noch) kein Rennen, trotzdem war Sauber-Pilot Marcus Ericsson dort im Trainingslager in einen Unfall verwickelt – einen eher ungewöhnlichen. Bei einer Radtour kollidierte der Schwede mit einem todesmutigen Huhn, das auf die Straße gelaufen war. Bei 45 km/h schleuderte es Ericsson auf den Asphalt. Er zeigte seine Blessuren sogar auf Twitter. Der Schwede konnte sich schnell wieder von dem Sturz erholen und war beim folgenden Grand Prix in Malaysia wieder am Start. Das Huhn rannte übrigens unbeirrt weiter…

Weniger lustig verlief Ericssons Crash im dritten Training in Silverstone. In Kurve 15 verlor er die Kontrolle über seinen Sauber. Nach dem heftigen Einschlag wurde er einige Stunden im Krankenhaus durchgecheckt. Alles verlief glimpflich. Auch in Brasilien flog der Schwede ab.

And many more…

Palmer in Monaco, Perez in Österreich, Hamilton & Rosberg in Barcelona, Haryanto in Ungarn oder Kwjat in Österrreich – vielen weiteren Piloten ist in diesem Jahr das Talent auf der Strecke ausgegangen. Zum Glück gingen alle Unfälle in dieser Saison ohne gröbere Verletzungen aus. Bis auf Fernando Alonso musste auch kein Pilot ein Rennen pausieren. Im Angesicht der neu entfachten Sicherheitsdebatte nach dem Tod von Jules Bianchi sind das gute Zeichen für die Königsklasse. Potenzial zur Optimierung besteht natürlich weiterhin.

Einen kuriosen Zwischenfall gab es allerdings auch in dieser Saison wieder: Beim Grand Prix von Singapur, bei dem im Vorjahr bereits ein Mann während des Rennens auf der Strecke spaziert war, verschlief diesmal ein Streckenposten den Restart nach einer Gelbphase. Nico Rosberg konnte gar nicht glauben, was er da sah: „Es ist kein schönes Gefühl, wenn man 300 km/h fährt und jemanden über die Straße laufen sieht. Ich habe nur versucht, sicher an der Stelle vorbeizukommen. Das war aber eine echte Schrecksekunde.“

Und natürlich zögerte die Formel-1-Gemeinde nicht lange, und machte den laufenden Marshall zum Meme…

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