Maries Adventskalender | Tag 2

Der zweite Dezember startet mit dem zweiten Hashtag des Adventskalenders. Hinter dem Türchen versteckt sich diesmal…#BWOAH.

Diesen Ausspruch prägte Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen in dieser Saison maßgeblich. Wahrscheinlich verwendet der „Iceman“ dieses nicht übersetzbare Wort bereits seit seiner ersten Formel-1-Saison 2001, jedoch ist es einfach noch niemandem aufgefallen. 2016 häuften sich die „BWOAH“-Momente, das „Wort“ wurde zum Kult. Es wird auf Ewigkeit mit dem blonden Schweiger aus Espoo verbunden sein.

„BWOAH“ kann ein Ausdruck von Ratlosigkeit sein, wird gerne dazu verwendet, einen Satz einzuleiten und bezweckt, Zeit zu schinden, um sich eine möglichst nichtssagende Antwort einfallen zu lassen. Außerdem gibt es dem Interviewer das Gefühl, eine der dümmsten Fragen aller Zeiten gestellt zu haben. Das ist natürlich überspitzt formuliert, eigentlich weiß nur Kimi Räikkönen selbst, was es bedeutet.

Manch ein Fan war besonders angetan von Räikkönens verbaler Kreativität…

Ein Song allein ist eines „Iceman“ natürlich nicht würdig…

Vielleicht ist es auch nur ein Ausdruck, um all den Frust über die mittelmäßige Leistung von Ferrari 2016 zusammenzufassen.  Zwar konnte sich der Finne im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern, trotzdem war die Pace der Scuderia insgesamt zu langsam. Nicht nur um Mercedes zu gefährden, sondern auch um Red Bull hinter sich zu halten.

Räikkönens Statistik 2015/2016

Saison 2015 Saison 2016
Rennteilnahmen: 19 (Vettel: 19) 21 (20)
Siege: 0 (3) 0 (0)
Pole-Positionen: 0 (1) 0 (0)
Schnellste Rennrunden: 2 (1) 1 (2)
Podestplätze: 3 (13) 4 (7)
Zielankünfte: 14 (18) 17 (17)
Punkteresultate: 14 (17) 17 (17)
Ausfälle: 5 (1) 4 (3)
Angeführte Rennen: 4 (4) 4 (8)
Führungsrunden: 10 (176) 7 (90)
Qualifyingduell: 4 (15) 11 (10)

Räikkönen konnte die Statistik gegenüber dem Vorjahr deutlich aufbessern. Fehlten dem Finnen 2015 noch 128 Punkte auf seinen Teamkollegen Sebastian Vettel (278:150), so waren es 2016 gerade einmal 26 (212:186). Auch im Qualifying konnte der 37-Jährige den 29-Jährigen schlagen. Vier Mal stand er in dieser Saison auf dem Podium, in Spanien verpasste er den Sieg hinter Max Verstappen denkbar knapp. Schon in Bahrain zeigte der Ferrari-Pilot eine gute Vorstellung und wurde mit dem zweiten Platz belohnt.

Allerdings sorgte der Finne auch in diesem Jahr für einen Schreckmoment. Nach heftigen Unfällen in Silverstone 2014 und Spielberg 2015 (Kollision mit Fernando Alonso) konnte er auch 2016 einen schweren Crash nicht verhindern. Nachdem er schon in Monaco auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über den SF16-H verloren hatte, krachte er im Regenchaos von Brasilien mit dem Ferrari aufgrund von Aquaplaning auf der Start-Ziel-Geraden in die Mauer und schlitterte einmal quer über die Strecke. Seine Schutzengel dürfte er dabei alle aufgebraucht haben.

3 Gedanken zu “Maries Adventskalender | Tag 2

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