Maries Adventskalender | Tag 23: #MrE

Wahnsinn! Nur noch ein Tag (!) bis zum großen Fest! Wir vertreiben uns die Zeit weiterhin mit dem Formel-1-Adventskalender – heute mit Türchen #23 und dem Hashtag…#MrE

…stellvertretend für: Bernie Ecclestone. Der Brite, der auch mit 85 Jahren noch tagtäglich in seinem Londoner Büro sitzt und Geschäfte macht. Für die einen ist er Segen, für die anderen Fluch. Zwar hat er die Formel 1 in den vergangenen Jahrzehnten groß gemacht, allerdings scheint seine Strategie (Geldverteilung an die Teams, Verhandlungen mit Promotern, Umgang mit Streckenbetreibern, Ticketpreise…) nicht mehr zeitgemäß zu sein…

…und auch mit seinen Aussagen hat er in der Saison 2015 wieder viel Aufmerksamkeit erregt. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Über den russischen Präsidenten Wladimir Putin meint Ecclestone im staatsnahen TV-Sender ‚RT‘: „Ich bin sein größter Unterstützer.

Über politische Machtverhältnisse: „Das Problem ist, dass es heute auf der Welt nicht mehr viele echte Anführer gibt. Wenn man sich alle Länder anschaut und jemanden herauspicken sollte, wäre das nicht einfach.“

Die USA kommen ebenfalls nicht gut weg in Bernies Weltanschauung: „Das größte Problem ist, dass sie glauben sie seien die größte Supermacht der Welt. Sie sind aber eine große Insel und etwas isoliert. Sie beginnen langsam zu lernen, was andere in der Welt tun.“

Ein Fan von Mehrheitsentscheidungen war der Brite noch nie: „Es gibt keinen Platz für Demokratie (in der Formel 1; Anm.).“

Das merkt er auch an, als es um seinen Nachfolger geht: „Vielleicht finden sie jemanden, der den Job viel besser macht als ich. Vielleicht auf andere Weise, etwa demokratischer.

Im Motorenstreit rund um einen Alternativantrieb und die Red-Bull-Motorensaga wurde Ecclestone dann auch einmal laut und tönte in Richtung Hersteller Mercedes, Ferrari und Co.: „Wir wollen nicht in eine Situation kommen, in der sie uns an den Eiern packen.

Nicht nur von Lewis Hamiltons Außendarstellung ist Ecclestone begeistert, auch Daniel Ricciardo hat es ihm angetan: „Ricciardo ist großartig. Sollte er jemals einen Unfall haben – was ich natürlich nicht hoffe – dann lächelt er auf der letzten Reise wahrscheinlich noch den Priester an.“

Und Nico Rosberg, der 2015 Vater einer Tochter wurde, gibt er – aus eigener Erfahrung – einen guten Tipp mit auf den Weg: „Gib ihr nie deine Kreditkarte.

…Ecclestone ist eben immer für eine Überraschung gut…

…und auch seine Weihnachtsgrüße ist in diesem Jahr wieder besonders originell ausgefallen…

Bildschirmfoto 2015-12-23 um 16.45.25

2 Gedanken zu “Maries Adventskalender | Tag 23: #MrE

  1. Gene Stecher schreibt:

    Ich denke, „(in der Formel 1; Anm.).“ kann man ruhig weglassen – im RT-Interview ab Minute 2:30 sagt er ja ganz klar, was er von Demokratie hält. Und das Schlimme ist: das darauf folgende sarkastische Lächeln wird dabei von denen übersehen, die es übersehen wollen.

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