Maries Adventskalender | Tag 12: #HONDAPowerOfNightmares

Das Dutzend ist voll! Der Hashtag zum Samstag aus Maries Formel-1-Adventskalender ist…#HONDAPowerOfNightmares…

…der abgewandelte Werbeslogan des Automobilkonzerns Honda ist für so manch einen Ex-Weltmeister in der Saison 2015 Wirklichkeit geworden. Fernando Alonso und Jenson Button stellten sich auf ein hartes Lernjahr bei McLaren ein – das Team wechselte vor diesem Jahr den Motorenhersteller von Mercedes auf Rückkehrer Honda. Doch was folgen sollte, war eher eine einzige Schmach. Solch ein Seuchenjahr hat sich weder Teamboss Ron Dennis noch die japanische Führung vom Antriebspartner vorgestellt. Gekommen ist es aber trotzdem knüppeldick: In 19 Saisonrennen holten die beiden Ex-Weltmeister – also alles andere als Nackerpatzerln – nur 27 Punkte, damit blieb das Team auf Rang neun und konnte nur die Hinterbänkler von Manor-Marussia hinter sich halten…

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Fotocredit: Loosewheelnut/Facebook

…das Team musste überhaupt fünf Rennen lang auf die ersehnten, ersten Punkte warten. Fünfmal gelang der britisch-japanischen Zusammenarbeit das Kunststück schließlich. Doch vielmehr waren es die negativen Schlagzeilen, die McLaren-Honda in dieser Saison nicht mehr losließen. Durch den unterdurchschnittlichen Motor im Heck des McLaren MP4-30, der weder mit den nötigen PS noch durch Zuverlässigkeit glänzen konnte, gingen die Träume von der Auferstehung der einstigen Glanzzeiten von McLaren-Honda Ende der 1980er-Jahre des Öfteren am Streckenrand in weißem Rauch auf. Den Fahrer des Abschleppfahrzeuges konnten Button und Alonso am Ende der Saison wahrscheinlich schon mit Vornamen ansprechen…

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…nicht nur bei den verbrauchten Antriebseinheiten (erlaubt waren 2015 vier) hat die Mannschaft aus Woking einen neuen Rekord – im negativen Sinne – aufgestellt (man verbrauchte an Alonsos Auto ganze zwölf!), auch die Strafversetzungen aufgrund von zu vielen verbrauchten Motorenkomponenten waren rekordverdächtig hoch: Insgesamt wurden die beiden McLaren-Piloten 2015 320 Plätze nach hinten versetzt, wobei dies eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre, da sich ihre eigentlichen Startpositionen meist auch ganz ohne Strafen im hinteren Drittel der Startaufstellung befunden haben. Jenson Button, Weltmeister des Jahres 2009, kam auf insgesamt 165 Plätze, wobei er in Mexiko mit 70 (!) Strafplätzen einen absolut neuen Rekord aufstellen konnte, Teamkollege Alonso musste immerhin „nur“ 155 Plätze weiter nach hinten…

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Fotocredit: @GrandPrixTimes/Twitter

…wahrscheinlich ahnte Alonso, der vor diesem Jahr von der Scuderia Ferrari zu McLaren gewechselt ist, schon vor der Saison das bevorstehende Übel. Er war in einen mysteriösen Unfall bei den Testfahrten in Barcelona verwickelt und verzichtete auf den Start beim Saisonauftakt in Melbourne. Ersatzmann Kevin Magnussen kam jedoch auch nicht weit: Der Motor im McLaren-Heck gab noch während der Runde zur Startaufstellung den Geist auf…

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Fotocredit: WTF1/Facebook

…und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Alonso, der beim zweiten Saisonrennen in Malaysia in das Formel-1-Jahr eingestiegen ist, bereits Motivationsprobleme nachgesagt werden. Zuletzt hat sogar Boss Ron Dennis ein Sabbatical vorgeschlagen, was aber schleunigst wieder revidiert wurde. Der Ex-Weltmeister der Jahre 2005 und 2006 wird also ein weiteres Jahr bei McLaren ausharren (sein Vertrag läuft bis 2017). Ob er seinen Frust so gut vor der Weltpresse verstecken kann wie in diesem Jahr? Am Teamfunk während des Honda-Heimrennens in Japan platzte ihm schon einmal der Kragen…

…bei all dieser Tristesse hilft schlussendlich nur noch Humor…

2 Gedanken zu “Maries Adventskalender | Tag 12: #HONDAPowerOfNightmares

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