«Marie’s kleine Welt» feiert Geburtstag!

Wir sind eins! Vor genau einem Jahr habe ich den Blog „Marie’s kleine Welt“ ins Leben gerufen. Und ich habe innerhalb dieses Jahres viele Menschen erreicht, die ebenfalls so begeistert von Motorsport sind wie ich selbst. Insgesamt haben es mehr als 13.500 Besucher in diesem Jahr auf die Seite geschafft. Doch eigentlich sind mir Zahlen prinzipiell egal, denn es geht um die Leidenschaft.

In diesem Jahr, vom 13. Dezember 2013 bis heute, haben sich viele schöne, wie auch unschöne Momente im Motorsport ereignet. Begonnen hat alles mit einem Blogpost über die neuen Regularien der FIA. Ein neues Reglement wurde vor der Saison 2014 beschlossen – mit einigen Neuerungen aufgrund der neuen Technologie, die ab 2014 eingesetzt werden würde. Strafenkatalog und Punkteführerschein. Dinge, die während der Siason kaum mehr ein Thema waren – auch weil die Auswirkungen weniger dramatisch waren, als zuvor ausgemalt.

Doch bevor die neue Saison beginnen konnte, musste ein ausführlicher Rückblick auf die gerade eben erst beendete geschrieben werden. Mit dem Beitrag „A gmahte Wiesn“ wollte Marie die Saison 2013 abschließen.

Den traurigen Höhepunkt in diesem Jahr bildete der schwere Ski-Unfall von Michael Schumacher am 29. Dezember des vergangenen Jahres. Ich war persönlich ergriffen und habe daher einen sehr emotionalen Text – für einige zu kitschig – verfasst. Ich stehe auch heute noch dazu, weil es meine ehrlichen Gedanken zu diesem Zeitpunkt waren. Heute sehe ich den Vorfall mit etwas mehr Abstand, die Tragik verringert sich dadurch aber keineswegs. Ich habe daraufhin viele Kommentare bekommen, die Anteilnahme war überwältigend groß. Aber wir sollten auch in diesen Tagen an Schumi denken, denn leider wird sich meine Hoffnung, die ich im letzten Satz des Textes eingebaut habe, nicht verwirklichen: „Ich wünsche euch allen ein gesundes Jahr 2014. Auf das wir und Michael Schumacher in diesem Jahr am 31. Dezember Sekt trinken und Feuerwerke bestaunen.“ Da bleibt nur zu sagen: #KeepFightingMichael !

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Beim Österreich-Grand-Prix 2014 fand ich diesen Sticker auf einer Tribüne | Fotocredit: Maria Reyer

Mein persönliches Highlight – aus positiver Sicht – war das Interview mit Ernst Hausleitner, Formel-1-Kommentator des ORF. Er hat spannende Dinge über seinen Werdegang, Arbeitsalltag und seine Motivation erzählt. Ich hoffe, dass sich auch in Zukunft spannende Gespräche mit Menschen aus der Formel-1-Szene ergeben.

Im Februar war ich in Abu Dhabi unterwegs und habe mir die Rennstrecke, auf der das letzte der 19 Rennen dieser Saison ausgetragen wurde, näher angesehen. Ich stand auf dem Podium, wo sich Lewis Hamilton seinen Siegespokal am 23. November – und damit die WM-Krone – geholt hatte. Außerdem betrat ich den „podium waiting room“, die Tribüne in der Haarnadel, die ein bisschen an eine Arena erinnert, und war im Paddock unterwegs.

Im März begann dann die neue Saison mit dem Auftaktrennen in Australien. Das Warten hatte also ein Ende. Und davor war ich noch fleißig am Schreiben. Ich habe erklärt, warum ich das Ganze hier überhaupt mache – in dem Beitrag „Die Formel 1 und ich“ sind meine persönlichen Ansichten niedergeschrieben. Danach habe ich mich ausführlich mit dem Thema Technik beschäftigt. Zusammen mit Franz Jeitler (der mir in technischen Fragen zur Seite stand) wurde in „Formel-1 2014: Softer. Slower. Weaker?“ der Versuch gewagt, das neue technische Reglement zu erklären. „2014 in Zahlen“ ist die vereinfachte Form einer Saisonvorschau – in Zahlen.

„Viel Lärm um wenig“ wollte ich unbedingt veröffentlichen, weil ich auch meine Sicht der Dinge in der Causa Motorensound darlegen wollte. Das Thema beherrschte den Beginn der Saison, sogar Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone äußerte sich kritisch.

Im Mai gab es wieder einen traurigen Anlass für einen Blogeintrag. Ayrton Sennas und Roland Ratzenbergers 20. Todestage. Am 1. Mai 1994 starb die Rennlegende bei einem Unfall beim Grand Prix von Imola. Einen Tag davor verstarb der Österreicher Roland Ratzenberger im Qualifying. Das Rennwochenende, dass als das schwärzeste in die Geschichte der Königsklasse eingehen sollte, lag nun 20 Jahre hinter uns. Und genau in der diesjährigen Saison sollte sich wieder ein grausamer Schicksalsschlag ereignen.

Im Juni erfüllte sich ein Traum von mir. Ich war live beim Österreich-Grand-Prix vor Ort. Ich habe schon zuvor die Rückkehr der Formel 1 nach Spielberg im Blog verarbeitet, das Thema liegt mir sehr am Herzen, auch weil es meine Heimat betrifft. Daher habe ich dem Rennwochenende und meinen Eindrücken gleich eine vierteilige Serie auf dem Blog gewidmet. (Hier Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 lesen!)

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Am Rennsonntag war in Spielberg die Hölle los. | Fotocredit: Maria Reyer

Zur Saisonhälfte habe ich mich mit der lustigen Seite der Formel 1 beschäftigt. Herausgekommen ist der Beitrag „Marie’s Schmankerl“, in dem ich die komisch lustigen Beiträge der sozialen Medien zum Thema Formel 1 gesammelt und kommentiert habe.

Meine Leidenschaft für Videos habe ich über den Sommer neu entdeckt. Ich habe ein Video rund um den Österreich-Grand-Prix gemacht und darin versucht, die unglaubliche Stimmung, die an diesem Wochenende Ende Juni im Aichfeld geherrscht hat, einzufangen. Außerdem musste ich einen Blogpost dem Traditionsteam Ferrari widmen, wo es hinter den Kulissen in diesem Jahr ordentlich zur Sache ging – neuer Teamchef, neuer Boss, neuer Fahrer.

Gegen Ende der Saison habe ich auf die erschreckenden finanziellen und politischen Entwicklungen in der Formel 1 geblickt und mich zuletzt mit dem Rennkalender 2015 beschäftigt. Dabei wird beschrieben, wie Jean Todt und Bernie Ecclestone ihre eigenen Regeln umgehen und damit den Teams helfen – mit dem Joker Südkorea.

Schließlich möchte ich mich bei EUCH bedanken! Es war ein aufregendes Jahr, in dem viel passiert ist. Dem Blog verdanke ich neue Kontakte und Bekanntschaften. DANKE an alle treuen Leser, Liker, Kommentatoren und Helferlein. Auf ein weiteres spannendes Jahr in Marie’s kleiner Welt!

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