Marie On Tour: Österreich-Grand-Prix Teil 3

Nach einer längeren Nacht am Freitag ging die Sonne am Samstag viel zu früh auf. Doch es war der Qualifying-Tag und daher musste man einfach freiwillig aufstehen. Das Wetter war besser als am Vortag und die Laune trotz Schlafentzugs gut. Um euch noch bessere Eindrücke zu liefern, habe ich am Samstag eine Kamera mit an den Ring genommen. Das Video wird bald hier zu sehen sein.

Und schon auf dem Weg zur Strecke – ich wohne ungefähr fünf Kilometer vom Red-Bull-Ring entfernt – kamen einem viele Fans unter. Der Pilgermarsch hatte vor dem Militärflughafen Zeltweg-Hinterstoisser eine überraschende Wende genommen. Nachdem ich die Privatjets der Betuchteren beobachtete, kam mir eine zierliche Frau entgegen. Sie hatte einen rosa Pullover an und joggte gemütlich am Straßenrand. Plötzlich machte sie kehrt und rannte weiter über ein Feld in Richtung eines Bauernhofes. Als sie sich kurz zuvor bei einem Soldaten um den Weg erkundigte, dachte ich mir schon, dass ich dieses Gesicht kenne. Es war Susie Wolff, die ihr morgendliches Fitnessprogramm abspulte.

Später fand ich auch heraus warum sie genau dort joggte. Denn auf dem Anwesen des Bauer standen drei große silberfarbene Trucks. Dort nächtigte Nico Rosberg und allen Anschein nach auch Toto Wolff mit seiner Gemahlin.

Beim Qualifying hatte Familie Wolff jedenfalls viel zu feiern. Denn nicht nur Mercedes sondern vor allem auch Williams stand ganz vorne. Doch es schien der Tag der Brasilianer zu sein, denn nach der Formel-1-Pole von Felipe Massa war wieder die GP2 an der Reihe. Hierbei triumphierte der junge Brasilianer Felipe Nasr vor Stoffel Vandoorne und Raffaele Marciello. Claire Williams hat dieses Ergebnis ebenfalls erfreut, ist Nasr doch auch Nachwuchspilot bei Williams.

Nachdem ich meine Tribüne verlassen hatte, wollte ich mich noch im Fan-Village umsehen, dass hinter der ersten Kurve auf einer Erhöhung lag. Dabei kam ich gerade zufällig bei einer Autogrammstunde vorbei. Ich sah die Caterham-Piloten Kamui Kobayashi, der nicht wusste was ein Wiener Schnitzel oder ein Apfelstrudel ist, und Marcus Ericsson, der sich mutig in die Menge warf. Danach waren Daniil Kvjat und Jean-Eric Vergne von Toro Rosso dran. Später kamen auch noch Jenson Button und Kevin Magnussen hinzu. Und auch die Lotus-Jungs Pastor Maldonado und Romain Grosjean schrieben sich die Finger wund. Das Highlight war allerdings das letzte Team. Mercedes. Nico Rosberg und Lewis Hamilton heizten der Menge ordentlich ein. Und auch Mercedes-Sportchef Toto Wolff war auf die Bühne gekommen.

Den Abend haben wieder zwei Bands ausklingen lassen. Mando Diao und Sunrise Avenue unterhielten die Formel-1-Fans, wobei sich auch viele Einheimische extra wegen der Musik nach Spielberg verirrt hatten. Der Rennsonntag wurde mit vielen Parties rund um den Ring eingeläutet. Auch in einer nahegelegenen Diskothek ging es rund. Doch konnte ich keinen Fahrer entdecken  – sogar Kimi Räikkönen war bereits brav in seinem Hotelzimmer im Schloss Gabelhofen.

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