Denn sie wissen nicht, was sie tun…

Der erste Testtag in Jerez de la Fontera ist Geschichte. Viele offene Fragen konnten noch nicht beantwortet werden. Chaos, Tohuwabohu und Aufregung lagen in der Luft. Einer blieb aber wie immer ganz cool.

Kimi Räikkönen war heute der Schnellste. In seinem Ferrari F14-T spulte er immerhin 31 Runden ab. Um einige Runden mehr als viele seiner Konkurrenten. Lewis Hamilton im Silberpfeil schaffte immerhin 18 Umrundungen, bevor sich sein Frontflügel verabschiedete und er somit den Tag im Reifenstapel beenden musste. Nach einer kurzen Unterbrechung ging der Spaß aber weiter.

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Hamilton kurz nach der Berührung mit den Reifenstapeln.
Fotocredit: Baldauf / SB-Medien

Insgesamt viermal wurde die rote Flagge angezeigt. Gleich zu Beginn musste Räikkönen seinen Ferrari auf Anweisung seines Renningenieurs auf der Strecke abstellen.

Völlig unnötig, wie sich später herausstellen sollte. Aber auch die Kollegen Vergne im Toro Rosso und Perez im Force India sorgten für Rotphasen im spanischen Süden.

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Der Ferrari von Räikkönen wird an die Box zurückgebracht.
Fotocredit: Baldauf / SB-Medien

Grundsätzlich war zu beobachten, dass viele noch nicht ganz aus dem Winterschlaf erwacht sind. Marussia war erst gar nicht nach Jerez gereist, obwohl angekündigt. Nun erwartet man die Truppe morgen. Der neue McLaren konnte auf Grund elektronischer Probleme heute nicht an den Testfahrten teilnehmen, Jenson Button wird sein Glück morgen versuchen. Caterham musste die Präsentation ihres neuen CT05 auf Nachmittag verlegen, weil man ebenfalls noch am Auto arbeitete.

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Der CT05 mit einer sehr eigenwilligen Nasenkonstruktion.
Fotocredit: Baldauf / SB-Medien

Auffallend auch die Abwesenheit von Weltmeister Sebastian Vettel. Der Deutsche drehte gegen Ende der Session am Nachmittag drei läppische Runden. Er verriet später, dass eine Feder am Hinterrad falsch montiert worden war.

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Sebastian Vettel drehte heute gerade einmal drei Runden mit seinem RB10.
Fotocredit: Baldauf / SB-Medien

Was auch aufgefallen ist – niemand weiß wirklich, was gerade passiert. Niemand kann einschätzen, wie wertvoll die heutige Ferrari-Bestzeit ist. Niemand wie schwer es sich auswirkt, wenn man gleich zu Beginn mit technischen Problemen startet. Eines kann man aber mit Sicherheit sagen: Auch wenn es viele heute sehr gemächlich angingen, langweilig ist anders. Man darf auf die restlichen Testtage gespannt sein. Unterbrechungen, Verschiebungen, technische Probleme und Begegnungen mit den Reifenstapeln sind dabei vorprogrammiert.

ZEITENTABELLE

Pos. Fahrer Team Zeit Diff. Runden
1 Kimi
Räikkönen
Ferrari 1:27.104 31
2 Lewis
Hamilton
Mercedes 1:27.820 0.716 18
3 Valteri Bottas Williams 1:30.082 2.978 7
4 Sergio Perez Force India 1:33.161 6.057 11
5 Jean-Eric
Vergne
Toro Rosso 1:36.530 9.426 15
6 Esteban
Gutierrez
Sauber 1:42.257 15.153 7
7 Sebastian
Vettel
Red Bull 3
8 Marcus
Ericsson
Caterham 1

 

Fotocredit: Baldauf / SB-Medien

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